Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

Wir feiern den neuen Welt-Mädchentag

von Freddy Hansmann - Administratorin

Von Deepali Sood, Koordinatorin der globalen Because I am a Girl-Kampagne. 

In dem Augenblick, als ich erfuhr, dass die UN den Internationen Mädchentag anerkannt haben, hielt ich gerade die Hand meiner vierjährigen Tochter und sprang vor Freude und lauter Aufregung wild herum. Als sie mich verwundert anblickte, hoffte ich, dass sie eines Tages die Bedeutung dieses Ereignisses verstehen wird. Ich möchte, dass sie und jedes andere Mädchen auf der Welt stolz ist und Würde in sich trägt und sich klar darüber ist, dass sie eine wertvolle und wichtige Rolle spielen.


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Grenzläufe im Überschwemmungsgebiet

von Marc Tornow

Als längster Fluss Südostasiens ist der Mekong die Lebensader für Millionen Menschen. In der Regenzeit steigt sein Pegel oft dramatisch an und wird Ende 2011 – wie ich im vietnamesisch-kambodschanischen Grenzgebiet erfahren muss – zur zerstörerischen Gefahr.


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Die “Hunger-Republik”: Die drittbevölkerungsreichste “Nation” der Welt!

von Freddy Hansmann - Administratorin

Am 16. Oktober ist Welternährungstag, manche nennen ihn auch Welthungertag. Dieses Jahr fällt dieser Tag auf den internationalen Blog Action Day, an dem Blogger weltweit zu einem bestimmten Thema schreiben, das diesjährige Thema ist daher FOOD. Für Plan schreibt Dr. Unni Krishnan, Trauma-Experte, Arzt und Katastrophen-Koordinator bei Plan International.

 
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Auf dem Weg zur weit entfernten Hungersnot

von Freddy Hansmann - Administratorin

 So schnell kann es gehen: Ganz neu bei Plan Deutschland, reiste unser neuer Kollege Holger Lehmann, Experte für Katastrophenhilfe, direkt nach Ostafrika. Hier sein Bericht von einer Tour zu einem der entlegensten Orte, wo bislang keine andere Organisation die Menschen in der Hungersnot unterstützt:

***5.30 am Morgen***

Unser Ziel, der Distrikt Sahela, liegt im Norden des Landes, mitten im äthiopischen Hochgebirge, das in dieser Gegend sehr an den Grand Canyon erinnert. Ich verlasse Sekota, Hauptstadt der Wag Hemra Zone, um mit meinen drei äthiopischen Kollegen in die 135km entfernte Distrikthauptstadt Sahela zu fahren, die zu der Zone gehört.

Plan wird dort in den kommenden Wochen und Monaten Nothilfemaßnahmen zur Nahrungsmittelversorgung von schwangeren und stillenden Müttern sowie Kindern unter 5 Jahren durchführen. Da der Distrikt äußerst abgelegen und nur schwer mit motorisierten Vehikeln erreichbar ist, hat sich bislang keine andere Hilfsorganisation bereit erklärt, dort Nothilfe für die ca. 28.000 von der Dürre betroffenen Menschen zu leisten.


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Was ich von Haiti lernte – Abschiedsworte von Heidi Reed

von Heidi Reed

Vom Rücksitz eines Plan Autos aus sehe ich die Landschaft an mir vorbeirasen. Alles findet auf den Straßen in Port-au-Prince statt, auch Abfall, Bauschutt, Hühner und herumstreunende Hunde. Es wäre leicht, mich ausschließlich auf das Chaos und die Probleme hier zu konzentrieren. Aber dann sehe ich Johnny hinterm Steuer, einen der Fahrer von Plan, und erinnere mich daran, wie er mir stolz ein Foto seiner siebenjährigen Tochter zeigt, und an die vielen Male, bei denen das die anderen Fahrer ebenfalls taten. Bilder der Töchter in Schuluniform, mit Schleifen im Haar und einem kleinen Lächeln für die Kamera.

Am Ende des Monats verlasse ich Haiti, um mich neuen Aufgaben zu widmen. Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde – sogar die furchtbaren Straßen, die mich so durchgeschüttelt haben, bis ich jeden einzelnen Knochen im Körper spürte. Oder den Straßenverkehr, der mir Geduld abverlangte.


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Erste Hilfe in Westafrika

von Freddy Hansmann - Administratorin

Wenn es weit und breit kein Krankenhaus gibt, kann schon ein kleiner Kratzer schlimme Folgen haben. Im westafrikanischen Guinea-Bissau trainiert Plan Kinder in Erster Hilfe. Candice, 12, hat einen solchen Kurs besucht und erzählt, warum das wichtig ist.  

Candice ist mein Name. Ich lebe in Guinea-Bissau in einem kleinen Dorf auf dem Land. Es liegt im Nordosten von Guinea-Bissau und Bafatá ist die nächstgelegene Stadt. Meine Eltern sind Bauern. Der einzige Weg, um an Medikamente zu kommen, ist über den Gesundheitsposten in der Nähe. Wenn man aber einen Arzt besuchen muss, heißt das eine lange Fahrt nach Bafatá antreten.

 
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