von Daniela HenselschließenDaniela HenselDaniela Hensel von Plan Deutschland ist in Südafrika und betreut den Kick-Off eines Fußball- und Bildungsprojekts von Plan und NIVEA im Nordwesten Ruandas. Sie ist mit den Schülerinnen und Schülern aus Ruhuha, Ruanda und den Mädchen und Jungen der Deutschen Schule Pretoria in Südafrika unterwegs und beschreibt ihre Eindrücke von der Begegnung der Jugendlichen.Alle Artikel dieses Autors (6)
Joy und Emmy, Kapitäne der Jugend-Fußballmannschaft aus Ruanda überreichten ein signiertes T-Shirt an Jogi Löw. Der Bundestrainer unterstützt das Sport- und Bildungsprojekt von Plan und Nivea in Ruanda.
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Pretoria, der Fußballplatz der Deutschen Schule: Heute, am 13. Tag der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika stehen sich zwei ganz besondere Mannschaften auf dem Platz gegenüber und wollen für Ehre, Tore und Sieg fighten.
Es sind sind: Die Manschaft der Schule in Ruhuha aus Ruanda unter Mannschaftskapitän Emmy und das Team der Deutschen Schule mit Teamleader Markus.
Schiedsrichter der Partie ist Eschweiler: “Ich habe 83 Länderspiele gepfiffen. Dies ist mein 84. und ein ganz besonderes“, sagt die Schiedrichterlegende kurz vor dem Anpfiff. Die Nationalhymne von Ruanda erklingt und die Kids haben vor Ergriffenheit Tränen in den Augen.
Auch die deutschen Spieler sind gerührt. Bei ihrer Hymne führen sie stolz die rechte Hand ans Herz und singen mit.
Anpfiff. Der erste Angriff kommt von den Schülern der Deutschen Schule Pretoria (DSP). Aber der Torwart der Kids aus Ruanda hat gehalten. Ruanda startet eine Gegenoffensive, wird kurz vor dem Strafraum gestoppt. Konter der DSP. Eine hoher Pass nach rechts außen. Ein Flanke in den Strafraum. Schuss. Tor. 1:0 für die DSP.
Pausenstand nach 20 Minuten: 3:1 für die DSP.
Das ist knapp. Noch ist alles drin für Ruanda. Doch ein schnelles Tor nach der Pause vergrößert den Abstand.
Ruanda holt auf: 3:2.
Der Endstand? “6:6 nach Vereinbarung“ verkündet Schiedsrichter Eschweiler. Und tasächlich alle sind glücklich nach diesem Spiel. “Das Spiel, die ganz Reise hat die Kids sehr glücklich gemacht“, sagt Tassy. “Das Kooperations-Motto “We care & connect.“ Ist heute in Erfüllung gegangen.
von Daniela HenselschließenDaniela HenselDaniela Hensel von Plan Deutschland ist in Südafrika und betreut den Kick-Off eines Fußball- und Bildungsprojekts von Plan und NIVEA im Nordwesten Ruandas. Sie ist mit den Schülerinnen und Schülern aus Ruhuha, Ruanda und den Mädchen und Jungen der Deutschen Schule Pretoria in Südafrika unterwegs und beschreibt ihre Eindrücke von der Begegnung der Jugendlichen.Alle Artikel dieses Autors (6)
Schon früh geht es heute mit dem Bus von der Deutschen Schule in Pretoria nach Atteridgeville, einem Township im Osten von Pretoria. Dieses Township wurde in den 50er Jahren für die schwarze Bevölkerung gebaut, hatte schon immer befestigte Häuser, Straßen, Zugang zu Strom und Wasser. Nach den ersten freien Wahlen 1994 kamen viele Menschen aus anderen Regionen Südafrikas und Flüchtlinge aus anderen afrikanischen Ländern und siedelten sich am Rand des Townships an. Es entstanden Wellblechsiedlungen. Pretoria hat hier ein Fußball Projekt mit Jugendlichen des Townships. Heute fahren die Kinder der Deutschen Schule Pretoria (DSP) mit ihren Gästen aus Ruanda dorthin, um Fußball zu spielen.
Bereits im Bus herrscht ausgelassene Stimmung. Es wird gesungen, Schlachtrufe werden geübt. Für die Kinder aus Ruanda ist es spannend zu sehen, dass es auch in Südafrika Armut gibt. Aber heute zählt nur eins. Gut Fußball spielen. Da die Kinder aus Ruanda es gewohnt sind, barfuß zu spielen, tun sie es hier auch. Markus von der Deutschen Schule macht das heute auch so. “Vielleicht fühlen sich die anderen dann besser“, meint er. Gleiche Bedingungen für alle.
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Ein Bericht und Film über die Begegnung von Jugendlichen aus Deutschland und Ruanda in Pretoria, Südafrika. Das Treffen der Jugendlichen ist Kick-Off für das Fußballprojekt in Ruanda, das von Plan und Nivea initiiert wurde:
Es ist kalt in Pretoria. Sehr kalt. Der Atem gefriert. Der Stimmung tut das keinen Abbruch. Denn heute ist in Südafrika der Tag der Tage. Heute spielt die Bafana Bafana gegen Frankreich. Und für die Nationalmannschaft aus Südafrika gibt es noch eine minimale Chance, in die nächste Runde zu kommen. Und in Südafrika glaubt man an Wunder. Deshalb stehen die Vuvuzelas überall bereit. Es liegt etwas in der Luft. Die Stimmung ist heiß im Land am Kap. Die Spannung groß.
Groß ist die Spannung auch bei der Gruppe der Mädchen und Jungen aus Ruanda, die fünf Tage im Land der Weltmeisterschaft zu Gast sind.
Heute fahren die Kids mit ihren Gastgebern nach Pilanesberg, einem Nationalpark im Nordwesten von Pretoria. Zwar leben die Jugendlichen aus Ruanda auch in der Nähe eines solchen Reservates, doch die großen Tiere Südafrikas haben sie noch nie gesehen. Für sie ist der Weg zum Nationalpark einfach zu weit.
von Daniela HenselschließenDaniela HenselDaniela Hensel von Plan Deutschland ist in Südafrika und betreut den Kick-Off eines Fußball- und Bildungsprojekts von Plan und NIVEA im Nordwesten Ruandas. Sie ist mit den Schülerinnen und Schülern aus Ruhuha, Ruanda und den Mädchen und Jungen der Deutschen Schule Pretoria in Südafrika unterwegs und beschreibt ihre Eindrücke von der Begegnung der Jugendlichen.Alle Artikel dieses Autors (6)
Ein Bericht und Film über die Begegnung von Jugendlichen aus Deutschland und Ruanda in Pretoria, Südafrika. Das Treffen der Jugendlichen ist Kick-Off für das Fußballprojekt in Ruanda, das von Plan und Nivea initiiert wurde:
Fußbälle, bunte Flaggen von 32 Nationen, große und kleine Vuvuzelas, Schals, Mützen und Zakumi, das Maskotchen der FIFA WM 2010. Südafrika ist im Fußballfieber.
Markus und seine Mutter Uschi warten ganz gespannt bei der Ankunft am Terminal A auf ihre Gäste. Markus hält als Erkennungszeichen ein Plakat hoch.
Dann geht die Glastür auf und wir erkennen sie sofort. Die 15 Kinder der Schule in Ruhuha, einem kleinen Dorf im Nordosten Ruandas.
Die Kinder wurden von ihren Mitschülern ausgewählt, sie bei einer ganz wichtigen Reise zu repräsentieren. Die Mädchen und Jungen sind Mitglieder der Fußball-Teams ihrer Schule und nehmen an einem besonderen Projekt teil.
Sie reisen zur WM nach Pretoria, um dort mit Kindern der Deutschen Schule Pretoria Fußball zu spielen, ihr Leben und ihr Land kennen zu lernen und – gemeinsam mit ihnen das WM Spiel Deutschland gegen Ghana im Soccer City Stadion zu besuchen.
30 Milliarden Dollar bekommen die armen Länder von den Industrienationen, damit sie sich an den Klimawandel anpassen können. Am Finanzierungsplan wird zur Zeit in Bonn gearbeitet. Das Geld wird allerdings längst nicht ausreichen, um den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Das ist besorgniserregend. Auch für die jungen Bolivianer/innen, die vor einem Monat die “Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel” besuchten.
Gustavo Trigo, Programmdirektor, Plan Bolivien: Heute Morgen machten wir uns gespannt auf zum Stadion, in dem die Eröffnungsfeier stattfand. Meine jungen Partner haben mich ganz schön überrascht, als einige von ihnen in ihren schönsten traditionellen Kleidern auftauchten. Überall sind wir aufgefallen, vor allem die Mädchen bekamen unzählige Komplimente und immer wieder wurden sie fotografiert.
Zur Eröffnungsfeier passte das wunderbar. Tausende Menschen aus aller Welt tummelten sich im Stadion und verfolgten ein Programm aus Musik, Tänzen und traditionellen Zeremonien, bevor der offizielle Teil begann. Aber die jungen Reporter hatten keine Zeit zu verlieren – sie suchten schon während der Feier nach interessanten Gesprächspartnern für ihre Interviews.
Das war eine gute Idee, denn vor den offiziellen Reden und Diskussionsrunden nahmen sich selbst einige unserer Minister ein paar Minuten Zeit, um die Fragen der Mädchen und Jungen zu beantworten. Ich bewunderte, wie selbstsicher sie auf die Politiker zugingen. Ob Bildungs-, Außen- oder Umweltminister – alle waren sich einig, dass im Kampf gegen den Klimawandel nichts ohne die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen läuft und ihre Stimme nicht überhört werden darf. Den ganzen Beitrag lesen »