Unser großer Tag bei der UN
von Amy
Ich bin müde, erschöpft und total ausgepowert. Heute war es total verrückt! Natürlich. Denn es war der Tag des großen, beängstigenden und einschüchternden BAN KI-MOON!!!!!!!!!!!!
ABER ICH HATTE NICHT EINMAL EINE CHANCE IHN ZU TREFFEN, LEIDER!
Naja – dazu kommen wir aber gleich.
Der Morgen began voller Spannung. Ich wachte auf, sah den Himmel, und das Wetter war total grausig. Vielleicht war diese Laune der Natur ein Vorbote für mein aufgewühltes Herz…
JEDENFALLS:
Als wir am UN-Gebäude ankamen, trafen wir Roxanna und die anderen Teilnehmerinnen an der Podiumsdiskussion. Wir warteten bis zur ALLERLETZTEN MINUTE um rein zu gehen und ich setzte mich in die erste Reihe vor der Bühne.
Auftritt Ban Ki-Moon
Und dann … dum dum dum … kam Ban Ki-Moon herein.
Ok, seien wir mal ehrlich, ich konnte nicht besonders viel von ihm sehen und er sah ziemlich genauso aus, wie auf seinem Foto bei Wikipedia. An dieser Stelle kommen also keine schmutzigen Geheimnisse zutage. Er sprach, und dann machten die chinesischen und norwegischen Minister ihr Ding und sprachen auch. Ich gab mir alle Mühe, ihn anzusehen und telepathische Botschaften zu senden: “BITTE SEHEN SIE MIR IN DIE AUGEN”. Aber, wie schon erwähnt, war er viel zu weit weg von mir, ich konnte nicht einmal seine Pupillen erkennen.
So. Nach ungefähr 40 Minuten zogen der Generalsekretär und seine Vize (diese sehr hübsche Dame) weiter und verließen den Saal. Alles was übrig blieb, war das Podium voller außergewöhnlicher Frauen und …. mir! Ich ging auf die Bühne – ganz nervös und aufgeregt – und und schaute auf das Meer an Menschen.
Der Saal der Generalversammlung
Wenn Du jemals die Gelegenheit hast im Saal der Generalversammlung zu sprechen…
es ist ein GROßER Raum mit ganz vielen Menschen drin…. Yeah!
Der Moderator warf mir den Ball zu und fragte etwas, auf das ich nicht vorbereitet war … ICH GLAUBE, dass ich die Frage einigermaßen beantwortet habe. Aber ich denke, dass jede/r hier ihre/seine eigne Mienung hat. Ich tippe mal, dass es ein Erfolg war, aber ich wünschte ich hätte mehr Fragen gestellt bekommen.
Später gingen Siham, Saba und ich raus, holten uns einen Burger (nicht nachmachen, ihr lieben Kinder Zuhause, es ist ungesund) und aßen ihn im Hotel. Wir hatten die Möglichkeit, kurz zu chillen. Siham sagte uns, dass gleich noch ein Interview auf uns wartete. Naja, wir dachten, es wäre nichts besonderes, also gingen wir in unsere Zimmer und schauten ein paar Fernseh-Sendungen für sehr, sehr, sehr, sehr, sehr junge Kinder: Dora und Spongebob und so. (Bitte, jetzt nichts sagen!)
Interviews
OK, danach brachte uns Siham in das UN-Gebäude und wir wurden in eine Art Fernseh-Kontrollraum gebracht… Wir dachten, es wäre ein Radioding und fingen an, nervös zu werden. Dann bat uns ein Typ, den Flur hinunter zu gehen…..
… UM IN EIN FERNSEHSTUDIO EINZUTRETEN.
…
…
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!
Ja, sogar acht Stunden danach bin ich immer noch geschockt. WIR KOMMEN INS FERNSEHEN! So, jetzt kenne ich alle Tricks und Gepflogenheiten eines TV-Studios. Wer sie wissen will kann uns gerne kontaktieren.
)
Die Show wird bei irgend einem Sender laufen, den ich vergessen habe – aber nach zwei Wochen ist es online. Dann melden wir uns wieder.
Donnady aus den Philippinen
Danach rannten wir wie verrückt zu Donnady’s BIG Event. (BIG, wie in “Because I am a Girl” und nicht wie in “groß”, “riesig”, “monströs”). Wir hörten irgendeinen finnishen Minister sprechen und andere Leute. Habe inzwischen vergessen , wer sie waren…. Und dann war Donnady dran! Dummerweise konnte ich sie nicht verstehen, weil ich raus musste. Aber Saba hat sie gehört.
Saba: Sie war einfach unglaublich und alles was sie sagte, kam von Herzen. Die Leute klebten an ihren Lippen, was beweist, dass Mädchen Power haben und ihre Meinungen wichtig sind. Sie ist eine starke Rednerin!
YEAH. GO DONNADY! Ja. Saba hat alles gesagt.
Und noch mehr Interviews
Danach gaben wir ein VERRÜCKTES Interview mit französischen Medien und dem finnischen Minister (sehr cool!) und eine andere Zeitungsgruppe interviewte mich auch. (Entschuldigt, ich habe den Namen vergessen …. es war einfach so viel los, dass mein Gehirn nicht mehr aufnahmefähig war.)
(Siham, das “Apfel” Zeichen auf deiner Tastatur sieht EXAKT so aus wie Hämoglobin.)
)
Zurück zum Thema: Wir EILTEN zurück ins Hotel und zogen uns um, weil wir zu dem dritten Event von Donnady mussten: Dem Empfang der UN Stiftung. Wir hatten schon ihre erste Veranstaltung verpasst, aber wir waren sicher, dass sie sich gut geschlagen hatte. Sie hat es bestimmt allen gezeigt! Dieses Mal war sie wieder unglaublich gut mit ihrer Rede. Jedes einzelne Wort, das sie sprach, hatte sehr viel Gewicht!
Der Empfang war ok. Saba und ich führten ganze Gespräche auf Französisch. Ich fühle mich im Moment wie ein Französch-Profi.
Danach wurde ich von Emily für ihre wissenschaftliche Arbeit interviewt. Um ganz ehrlich zu sein, war das mein absolutes Lieblings-Interview – einfach weil es recht informell war und eher eine gelassene Unterhaltung.
Ich ging nach oben und telefonierte mit meiner Mutter. Ich fand heraus, dass ich in der “Ming Pao” Zeitung bin und erfuhr das Neueste aus Toronto.
Jetzt bin ich im Zimmer von Siham und habe diesen Beitrag in 20 Minuten runter geschrieben. Jetzt brauche ich eine Dusche, werde meinen Salat essen und dann SCHLAFEN!
Ich melde mich jetzt ab.
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