Monatsarchiv für März 2010

 
 

Bildung für Haitis Kinder

von Hanna Jamal

Hanna Jamal von Plan USA unterstützt die Planungen und Vorbereitungen für das Bildungsprogramm für die Nothilfe in Haiti.

Kaum zu glauben, ich bin schon mehr als zwei Wochen in Haiti und meine Zeit geht bald zu Ende. Ich unterstützte die Vorbereitungen für die Bildungsprojekte und war Zeugin der unglaublichen Menge an Arbeit, die hier geleistet wird, damit die Kinder Anfang April in die Schule gehen können.

Wir haben in den vergangen Wochen mit der Bildungsbehörde zusammen gearbeitet, und Treffen für Schulleiter und –inspektoren moderiert, in denen sie über ihre Sorgen und Wünsche erzählten.

Ein großer Bedarf
Letzte Woche erwarteten wir für das Treffen in Croix-des-Bouquets 50 Teilnehmer/innen. Und wir waren erstaunt, dass mehr als 70 Schulleiter und Inspektoren kamen! Jeder verfügbare Stuhl im Büro wurde in den Raum gebracht. Einige Direktoren mussten in der Tür stehen und die Plan-Kollegen saßen auf den Tischen am Ende des Raumes.


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WM der Straßenkinder: Die finalen Tage

von Mary Matheson

Die Strelitzia Schule am Rande von Durban: Beim Training brennt die Sonne auf das philippinische Team. Müde und erschöpft haben sie zwar die Herzen Südafrikas gewonnen, aber kein einziges Spiel.

Die Stimmung stieg, als sie in den Schatten gehen und zusammen mit einheimischen Kindern singen, tanzen und an Workshops teilnehmen.

Als es Zeit ist, zu gehen, bitten die Schulkinder Erica, die Mannschaftskapitänin, ihre Krawatten zu unterschreiben.

Später führt der Energieschub in der Schule zu einem erstaunlichen 6:2 Sieg gegen Brasilien bei der Weltmeisterschaft der Straßenkinder. Am Ende des Tages interviewen wir Erica und ihre Mannschaftskameradin Dalisay.


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Werden die haitianischen Jugendlichen wieder ausgeschlossen?

von Linda Raftree

Ich bin diese Woche in Nicaragua bei dem regionalen Treffen der Jugendleiter/ innen aus den zwölf lateinamerikanischen Ländern, in denen Plan arbeitet. Naja, eigentlich sind nur elf Länder repräsentiert, weil die fünfköpfige Delegation aus Haiti bei Ankunft sofort ausgewiesen wurde (zwei Erwachsene und drei Jugendliche).  Soweit ich es verstanden habe, fehlte ihnen ein Einreisedokument, das ihnen das Konsulat der Dominikanischen Republik hätte ausstellen müssen – was sie zum Leidwesen der haitianischen Jugendlichen nicht tat.

Für mich war es, als würde man noch eins draufsetzen wollen. Aber wahrscheinlich ist es heutzutage nicht mehr möglich, nachsichtig zu sein. Nach drei Tagen endloser Bemühungen, schafften es die Kolleginnen und Kollegen des Plan Büros in Nicaragua nicht, doch noch die Teilnahme der haitianischen Jugendlichen an dem Treffen zu ermöglichen.


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Haiti: Ich möchte dir sagen, wie ich heiße

von Kristie van de Wetering

Kristie van de Wetering ist die neue Pressesprecherin von Plan Haiti. Sie schildert im Blog sehr eindrucksvoll die Arbeit ihrer Kolleginnen und Kollegen mit den Kindern und Jugendlichen, die unter den Folgen des Erdbebens leiden.

Überall sind Kinder. Eine Gruppe wilder Jungen spielt Fußball. Es gibt gerade Tanzunterricht, während die Musikschüler ein Lied laut auf ihren Flöten heraus posaunen. Einige Kinder zeichnen. Sie sitzen still über ihren Zeichnungen gebeugt, während andere Fangen spielen und enthusiastisch in ihre kleinen Plastik-Trillerpfeifen blasen.

Ich besuche meine Kollegen in einer der von Plan eingerichteten kinderfreundlichen Zonen. Inmitten der Geschäftigkeit zupft jemand an meiner Tasche. Ich schaue hinunter und sehe ein kleines rundes süßes Gesicht mit unschuldigen Augen zu mir aufsehen. Ich gehe auf die Knie, um mit ihr zu sprechen. “Hallo Süße, wie geht’s dir?“ fragte ich in Kreol.


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In Ghana sagt man “Akwaaba!”

von Sandra Spiegel

“Herzlich Willkommen” – so fühlten wir uns tatsächlich in allen Gemeinden auf unserer Reise in Ghana!

Am Sonntag sind wir von der Projektreise für Stifter und Interessierte aus Ghana zurück gekommen. Wir haben uns dort, in der Region Asesewa in der Nähe des Volta-Staudamms, eine Vielzahl von Gemeinden und Plan-Projekten angeschaut. Aber lesen Sie selbst – der Teilnehmer Florian Paul hat in seinem Blog live von der Reise berichtet.

Bei Fragen zu den Projekten: Ich freue mich über eine Mail! (Sandra.Spiegel [at] plan-stiftungszentrum.de)

Sandra Spiegel, Projektreferentin Plan Stiftungszentrum

Fußball WM der Straßenkinder

von Mary Matheson

Mary Matheson – Plan Koordinierungsstelle, berichtet von der Fußball WM der Straßenkinder in Durban, Süd Afrika.

Jetlag nach einer schlaflosen Nacht bei einem unruhigen Flug nach Johannisburg. Shona und ich werden durch die aufgedrehte Stimmung in Südafrika aus unserem benebelten Zustand aufgeschreckt. Die Weltmeisterschaft liegt zwar erst gut zwei Monate vor uns, dennoch hat jetzt schon das Fußballfieber begonnen.

Wir hören die Menge schon lange, bevor wir das Stadion sehen. Eine Mischung aus schreienden Fans, blasenden Hörnern und Trommelwirbeln. 500 Menschen drehen durch, als Tansania gerade ein Tor gegen die Favoriten aus Brasilien schießt.

Es ist die WM der Straßenkinder in Durban. Acht Teams mit ehemaligen Straßenkindern aus Brasilien, Indien, Nicaragua, den Philippinen, Südafrika, Tansania, der Ukraine und England treten gegeneinander an.


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