Reis, Fischen und Cool Sein
von Linda RaftreeFotos: (v.l.n.r.) Auf dem Damm, bei den Fischen, im Reisspeicher
Heute hatten wir ein Auto, darum fuhr ich mit den zwei Video-Gruppen zum Filmen in die Gemeinde. Wir fuhren ziemlich weit, mit 21 Personen in einem Transporter. Bernard zeigte mir die halbstündige Fernsehsendung, die er produzierte. Sie heißt “B-Kool” und behandelt Themen wie Mode, Musik und alles, was cool ist.
Unsere Gruppe stieg zuerst aus und wir filmten den Damm, der die Reisfelder bewässert. Joseph und ich blieben beim Haus des Dammwärters, während die anderen los zogen, um ein paar andere Geschichten zu filmen, wie den Reisanbau und das Fischen. Wir mussten länger als zwei Stunden auf sie warten. Aber Jacques war davon ausgegangen, dass uns wieder die Kinderschar “Muzungo” – rufend folgen würde. Um 12 Uhr kam der Wärter mit einer Schüssel voll mit erstaunlichem Essen – gekochte Bananen, Bohnen, Möhren, ein kleines Zucchini-ähnliches Gemüse, und alles in einer milden Chilisoße. Sehr lecker.
Die Gruppe kam zurück und erzählte, was sie gefilmt hatten und dass sie ganz tolles Material hätten. Es gäbe da nur ein Problem – sie hatten die Kamera ins Wasser fallen lassen… Jacques ging aber davon aus, dass alles ok sei (so war es auch). Wir saßen noch eine Stunde zusammen und warteten auf das Auto. Währenddessen lernte ich einige Sätze auf Kinyarwanda, was cool war.
















